Am zweiten Tag in Marokko bekommen wir viel zu sehen…
Chefchaouen – die blaue Stadt
Frühstücken konnten wir auf der Terrasse bei herrlichem Sonnenschein mit Blick auf Chefchaouen. Das Frühstück war wirklich gut – allerdings haben wir schon hier gemerkt, dass es in Marokko anscheinend kein Obst morgens gibt – schade eigentlich, wo doch hier so viel davon wächst – egal, dann ist das eben so – machen wir das Beste draus…
Das ist schon abgefahren, so eine ganze Stadt fast nur in Blau.
Warum diese Stadt so in Blau gefärbt ist, dazu gibt es verschiedene Geschichten.
Eine Erklärung besagt, daß die Farbe lässtige Fliegen und Mücken vertreibt. Hmmm, ich weiß ja nicht.
Eine andere Erklärung gefällt mir besser: jüdische Flüchtinge aus Spaniene, die sich im 15. Jahrhundert hier niederließen, haben diese Tradition mitgebracht.Die Farbe steht im Judentum für den Himmel und die Nähe zu Gott.
Ok, das mit den Insekten ist dann wohl ein Praktisches „Abfallprodukt“
Auf jeden Fall ist Chefchaouen eine besondere Stadt, deren Besuch sich lohnt.
Auffällig ist auch hier wieder die extreme Sauberkeit und zum Teil noch das Ursprüngliche. Hier wird Brot in einem offenen, mit Holz befeuerten Ofen gebacken. Das Brot liegt vor der Backstube offen auf einem Wagen. Wir durften ein noch warmes Brot probieren: köstlich!
Granatäpfel aus dem Fischbecken
Zum Abschluß gab es für uns alle einen frisch geprssten Granatapfelsaft – mega lecker – auch das war für mich ein Premiere!
Unsere Reiseleitung Amina hat den jungen (unmotivierten) Mann etwas unter die Arme gegriffen und ist dann tatsächlich etwas aufgetaut.
Das Becken, in den die Granatäpfel schwimmen, wurde früher zum Putzen der Fische genutzt
Nach der Erfrischung ging’s mit dem Bus weiter Richtung Volubilis mit Zwischenstop in Moulay Idris
Ein riesiges Feld liegt vor uns, auf dem bis heute Ausgrabungen statt finden.
Sie wurde wahrscheinlich um 25 v. Chr. von einem in Rom aufgewachsenen König gegründet und wurde zum Handelszentrum für Olivenöl und Getreide, was nach Rom exportiert wurde. In der Blütezeit lebten bis zu 10.000 Menschen in der Stadt.
Der Wohlstand einiger Bürger ist bis heute in den zum Teil sehr gut erhaltenen Mosaiken zu sehen
Meknès – Königsstadt
Nach Volubilis geht’s mit dem Bus wieder weiter mit einem kurzen Abstecher in Meknès, einer weiteren Königsstadt. Hier kommen wir in den „Berufsverkehr“ und ich bin sehr froh, daß ich hier nicht fahren muß.
Wir kommen an der Toranlage von Meknès vorbei, „japanisieren“ das seit 1996 auf der Liste der UNESCO-Welterbe stende „Bab El Mansour Laalej“ und fahren gleich weiter nach Fès, wo wir gegen 21 Uhr ankommen
In Fès angekommen, müssen wir die letzten Meter zum Riad zu Fuß laufen. Das Riad, also das „Stadthaus“ befindet sich in der Medina, der Altstadt in Fès, wo nur unmotorisierte Fahrzeuge (z.B. Eselkarren) fahren dürfen…
Tag 2 – von Chefchaouen über Volubilis nach Fès der Link verweist auf ein Canva-Video, das öffenlicht ist
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